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Solaranlagen Wohnmobil

Ratgeber Solaranlage Wohnmobil

Alle wichtigen Infos und Tipps rund um Solarenergie für deinen Camper

Was ist eine Solaranlage fürs Wohnmobil?


Der wesentliche Vorteil von Solaranlagen fürs Wohnmobil ist schnell erklärt. Sie erzeugen elektrischen Strom aus Sonnenenergie. Mit diesem Solarstrom können elektrische Verbraucher gespeist werden, ohne dass die Starterbatterie des Fahrzeugs dafür belastet werden muss.

Bist du hauptsächlich gern bei sonnigem Wetter oder in südlichen Ländern mit dem Wohnmobil oder Camper unterwegs? Besonders dann wirst du deine per Solaranlage gewonnene größere Unabhängigkeit schnell lieben lernen.

Der zusätzliche Strom aus der Solaranlage kann entweder direkt verbraucht oder gespeichert werden. Als Energiespeicher kommen dazu hauptsächlich zwei Möglichkeiten in Frage. Die erste Möglichkeit ist eine zusätzlich im Wohnmobil oder Camper fest eingebaute extra Versorgerbatterie.

Die zweite Speichermöglichkeit ist eine sogenannte Powerstation. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine portable, mobile Versorgerbatterie. Sie hat allerdings den Vorteil, dass sie besonders kompakt und griffig gebaut ist.

Unterwegs kannst du die Powerstation übrigens nicht nur über die Solarmodule deines Wohnmobils laden. Sie kann auch über die Lichtmaschine geladen werden, bei Bedarf über den 12V-Zigarettenanzünder jedes anderen Fahrzeugs oder über eine haushaltsübliche Steckdose.

Die Powerstation deiner Wohnmobil-Solaranlage liefert dir mobile 12V-Energie auf Reisen mit dem Camper, im Zelt oder Garten oder wo auch immer du bist. So sind auch abseits von Camping- und Stellplätzen bei moderatem Strombrauch ein paar Tage unkomplizierte Selbstversorgung mit 12V Strom immer gut möglich.

Panels: Die sichtbaren Teile der Solaranlage


Erzeugt wird der Solarstrom durch Solarpanels für Wohnmobile. Es gibt diese Module mobil oder für den festen Ein- bzw. Aufbau am Wohnmobil sowie mit  unterschiedlicher Leistung. Die gängigsten Leistungsgrößen liegen zwischen ca. 100W bis 400W.

Grundsätzlich unterscheidet man dabei drei Typen von Solarmodulen: Solarkoffer sowie faltbare oder flexible Panels.

Der Solarkoffer ist eine kleine mobile Solaranlage, die praktisch wie ein aufklappbarer Koffer aufgebaut ist. Diese Anlage kann optimal ausgerichtet in die pralle Sonne gestellt werden, während der Camper im Schatten parkt. Die meisten Solarkoffer bestehen aus zwei monokristallinen leistungsfähigen Solarpanels, die per Scharnier verbunden sind.

Ein integrierter Laderegler wandelt den Solarstrom, der aus den Solarzellen kommt, in den richtigen Ladestrom für die per Kabel angeschlossene Batterie oder die Verbraucher um. Solarkoffer sind in der Regel der günstigste Typ Solaranlage für Wohnmobile.

Das faltbare Solarmodul funktioniert genau wie der robuste Solarkoffer, ist jedoch leichter und weniger sperrig. Du kannst das aufgeklappte Modul zum Beispiel auch hinter die Frontscheibe legen. Das faltbare Modul spart deshalb Gewicht und Platz und kann schon auf kleiner Fläche relativ viel Solarstrom produzieren.

Bei flexiblen Solarmodulen handelt es sich um Dünnschicht-Solarmodule, die bis zu einem gewissen Grad biegsam sind. Speziell für Wohnmobile wird die Vielseitigkeit in der Außenmontage dadurch erhöht. Die Module passen sich der Form des Autodachs gut an. Dafür weisen sie allerdings eine etwas geringere Stromausbeute als starre Module auf und sind meist teurer.

Top Produkte: Monokristalline Solarzellen

Auch bei den Solaranlagen für Wohnmobile haben sich die sogenannten monokristalline Solarzellen durchgesetzt. Man erkennt sie an ihrer typischen schwarzen bis bläulichen Farbe. Im Vergleich zu polykristallinen oder Dünnschichtmodulen sind sie zwar teurer, dafür haben sie aber den entscheidenden Vorteil: Sie können auf vergleichbar kleinster Fläche den maximalen Solarstromertrag erzeugen.

Monokristalline Solarmodule sind robust und haben eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Qualität und hohe Wirkungsgrade aus.

Der Begriff Wirkungsgrad steht hier für die Effizienz der Module: Dem Verhältnis der nutzbar gemachten Stromenergie zur Einstrahlungsenergie der Sonne. Er sollte im Bereich der Photovoltaik nicht mit den Wirkungsgraden von Wechselrichtern im Bereich der mobilen Energieerzeugung verwechselt werden.


Liegt der durchschnittliche Wirkungsgrad zwischen 14 und 18 Prozent, können monokristalline Module bei direkter Sonneneinstrahlung Wirkungsgrade von über 20 Prozent erreichen. Optimal in Richtung Süden ausgerichtete Module erzielen also den höchsten Stromertrag.

Was kann eine Wohnmobil-Solaranlage leisten?

Grundsätzlich haben sich Solaranlagen als sinnvolle Erweiterung fürs Wohnmobil etabliert. Sie laden Powerbanks und Versorgerbatterien für das Fahrzeug auf, die dann wiederum 12V Verbraucher wie Kühlschrank, Licht, spezielle Wechselrichter oder auch Ladebooster speisen.


Um einen Teil des Tagesstromverbrauchs beim Camping mit dem Wohnmobil selbst zu generieren, ist die Nutzung der Sonnenenergie also eine gute Lösung. Denn in einem komfortabel  ausgestatteten Reisemobil funktioniert praktisch kaum noch etwas ohne Strom.
Selbst die gasbetriebene Heizung oder ein Absorber-Kühlschrank verbrauchen Standby-Elektrizität für die elektronische Steuerung. Die Sonne liefert diese Energie nonstop, wenn sie scheint. Ohne Lärm, Gerüche oder Vibrationen wie zum Beispiel ein Stromgenerator.

Camper-Solaranlagen: Die wichtigsten Komponenten

Wer mit einer Solaranlage für Wohnmobile den eigenen Caravan unkompliziert und ohne Sonderwünsche aufrüsten möchte, ist mit einem handelsüblichen Komplett-Set meist schon gut bedient.  

Neben den Solarpanels ist der passende Solarladeregler das zentrale Teil der Solaranlage für Wohnmobile. Moderne smarte Modelle arbeiten mit Bluetooth und lassen sich so per Smartphone überwachen und steuern. Dadurch und mit Hilfe der sogenannten MPPT-Trackings hast du den Ertrag deiner Solaranlage immer gut im Blick.

Einfache Selbstmontage der Wohnmobil-Solaranlage


Eine Solaranlage am Wohnmobil selbst nachzurüsten, ist  kein Problem. Du kannst deine Solaranlage einfach zusätzlich an deine vorhandenen Batterien koppeln bzw. eine neue extra Powerbank oder Versorgerbatterie einsetzen.

Bei fester Installation werden die Solarmodule einfach auf dem Dach des Wohnmobils verklebt oder auf Dachträgern montiert. Bei mobilen Ausführungen werden die Module üblicherweise als Solartasche oder Solarkoffer neben dem Wohnmobil aufgestellt.

Für die technischen Installationen am Fahrzeug liefern Komplett-Sets für Wohnmobil-Solaranlagen neben den technischen Komponenten meist auch alle weiteren benötigten Materialien mit. Dazu zählen Dachdurchführung, Dichtmittel, eine fachgerechte Verkabelung vom Panel zum Solarladeregler und die passenden genormten Stecker.

Welche Verschaltung für deine Solarpanels?


Die präzise Frage heißt eigentlich: Reihen- oder Parallelschaltung der Module? Bei der Parallelschaltung sind die Solarmodule unabhängig voneinander an den Solarregler angeschlossen. Die Spannung bleibt dabei gleich. Weil jedes Solarmodul separat Strom liefert, addieren sich die Stromstärken. Sind bedingt durch wenig Sonnenlicht nur sehr niedrige Eingangsspannungen zu verarbeiten, kommen moderne MPPT-Laderegler damit mittlerweile recht gut klar.

Der Hauptvorteil der Parallelschaltung ist, dass verschiedene Module kombiniert werden können und die Abschattung eines Moduls andere Module nicht beeinträchtigt. Bei Parallelschaltung müssen dein Ladegerät bzw. der Laderegler sowie die Kabeldurchmesser für die geplanten Stromstärken und die Spannung natürlich ausreichend dimensioniert sein.

Bei der Reihenschaltung von Solarmodulen bleibt die Stromstärke gleich, und die Spannungen werden addiert. Dadurch findet der Laderegler selbst bei wenig Sonnenlicht noch genug Spannung, die er verarbeiten kann. Für die Verschaltung in Reihe sind allerdings nur Solarmodule gleicher Leistung empfehlenswert. Sonst würde nämlich das schwächste Modul die Gesamtleistung der Reihe definieren: Die Mehrleistung der anderen Module würde hier nicht durchkommen. en.

AGM, Gel, Lithium: Welche Art Batterie brauche ich?


Die Versorgerbatterien werden eigentlich nicht als Teil der Solaranlage für Wohnmobile gesehen. In vielen Wohnmobilen sind Verbraucher- oder Zweitbatterien ohnehin bereits vorhanden.

Sollen extra Batterien nachgerüstet werden, lohnt ein Blick auf die Vor- und Nachteile der handelsüblichen Typen.

Gel-Batterien sind zuverlässige Allrounder. Sie sind können besonders oft und zuverlässig geladen werden, sind auslaufsicherer als Batterien mit Flüssigfüllung und gut für den Einbau im Innenraum des Wohnmobils geeignet. Sie haben zudem eine höhere Lebenserwartung als die klassischen preiswerteren Blei-Säurebatterien.

In AGM Batterien ist die Batteriesäure nicht gel-artig, sondern in Vliesschichten gebunden. Das macht sie selbst bei Beschädigung nahezu auslaufsicher. Wer also beim Ausbau seines Wohnmobils konsequent auf Robustheit und Sicherheit geht, ist mit einer AGM sehr gut bedient.

Lithium-Batterien sind das Nonplusultra der Camper-Akkus. Sie sind schnellladefähig, leicht und wartungsfrei. Und die Umgebungstemperatur spielt keine Rolle für die Batteriekapazität, solange sie nicht deutlich unter den Gefrierpunkt geht.

Und wie immer: Fragen kostet nichts.


Auch die benötigten Batteriekapazitäten spielen bei der Wahl der richtigen Speicherbatterie oder Powerbox atürlich eine entscheidende Rolle. Wer sich bei der Berechnung unsicher ist, fragt auch hier besser unverbindlich unsere Experten.

Die sinnvolle Individualisierung einer Solaranlage für Wohnmobile hängt bei allen dafür benötigten Komponenten letztlich immer von den eigenen  Wunschvorstellungen ab. Dabei geht es darum, zuverlässige und technisch effiziente Umsetzungen im Rahmen der verfügbaren Möglichkeiten auszuloten und dann die beste zu realisieren.

Das kann dann durchaus auch eine gute Lösung von der Stange sein. Nicht selten jedoch liefern erst diverse kompatible Einzelkomponenten deine gewünschte, optimale Solaranlage fürs Wohnmobil.