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Balkonkraftwerk-Komplettsets

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So findest du das richtige Balkonkraftwerk für dich

Stell dir vor, du könntest Solarstrom ganz einfach auf deinem Balkon erzeugen und damit deine Stromrechnung deutlich reduzieren – ohne Techniker und mit minimalem bürokratischem Aufwand für einen relativ niedrigen Preis.

Das alles geht: mit einem sogenannten Balkonkraftwerk. Im Folgenden erfährst du, was eine solche Balkon-Solaranlage auszeichnet und was du beim Kauf beachten solltest.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist ein Balkonkraftwerk?
  2. Welche Vorteile hat ein Balkonkraftwerk?
  3. Welche Voraussetzungen sollte ich erfüllen?
  4. Welches Balkonkraftwerk-Komplettset ist das richtige für mich?
  5. Muss ich mein Balkonkraftwerk anmelden?
  6. Kann mein Balkonkraftwerk gefördert werden?

Balkonkraftwerk

Was ist ein Balkonkraftwerk?

Als Balkonkraftwerk bezeichnet man eine kleine Solaranlage, die im Vergleich zu einer größeren Eigenheimanlage wesentlich günstiger und einfacher einzurichten ist. Auf der Kehrseite liefert sie jedoch auch niedrigere Leistungen.

Ein Balkonkraftwerk-Komplettset besteht aus ein oder mehr Solarmodulen, einem Mikro-Wechselrichter sowie den nötigen Kabeln. In den Solarmodulen wird die Sonnenstrahlung in Strom umgewandelt. Der Wechselrichter wandelt diesen Gleichstrom danach in den haushaltsüblichen 230-Volt-Wechselstrom um.

Die Solarmodule werden zumeist auf einem Balkon installiert, was der Anlage den Namen gibt. Man bezeichnet diese Anlagen im Volksmund daher auch als Balkon-Solaranlagen.

Wie funktioniert die Installation?

Balkonkraftwerke können in den meisten Fällen ohne großen technischen Aufwand und ohne Veränderung der Bausubstanz installiert werden. Die Kabelverbindungen sind beispielsweise so designt, dass auch Laien beim Anschluss kaum etwas falsch machen können.

Die Verbindung zum Stromnetz geschieht bei vielen Modellen über einen normale Steckdosenanschluss, ein Techniker ist für den Anschluss nicht nötig. Wir empfehlen dir jedoch, von einem Techniker zunächst eine sogenannte Einspeisesteckdose installieren zu lassen.

Auch der bürokratische Aufwand erstreckt sich in den meisten Fällen auf höchsten einige Minuten deiner Zeit für die Anmeldung.

Balkonkraftwerke sind damit eine hervorragende Alternative für Mieter bzw. Besitzer von Wohnungen mit Balkon ohne Zugang zu einem Dach. Darüber hinaus eignen sie sich aufgrund ihrer einfachen Einrichtung auch für Eigenheimbesitzer gut als Einstieg in die Erzeugung von Solarstrom.

Balkonkraftwerk mit Speicher?

Balkonkraftwerke sind in der Regel nicht für den Einsatz mit einem Stromspeicher ausgelegt, auch wenn theoretisch nichts dagegenspricht. Die Stromspeicher, die für Eigenheimanlagen in Frage kommen, sind bei einem Balkonkraftwerk schlicht überdimensioniert.

Denkbar ist jedoch, eine mobile Power Station zu nutzen, um den erzeugten Solarstrom zwischenzuspeichern, sofern diese mit den restlichen Komponenten kompatibel ist. Dies ist jedoch nur in Ausnahmefällen nötig, da der erzeugte Solarstrom bereits durch normale Haushaltsgeräte in der Regel zum größten Teil aufgebraucht wird.

Welche Vorteile hat ein Balkonkraftwerk?

Der große Vorteil von Balkonkraftwerken liegt darin, dass du diese sehr einfach installieren kannst – Plug & Play. Du benötigst kein technisches Fachwissen und nur wenig Werkzeug. Darüber hinaus gibt es nur minimalen bürokratischen Aufwand, zumindest solange die Leistung unterhalb der Bagatellgrenze (derzeit 600 Watt) bleibt.

Dazu sind Balkonkraftwerke wesentlich erschwinglicher als größere Dachanlagen. Als Anschaffungspreis kannst du von einer höheren dreistelligen Summe ausgehen, was du auch bei knapperem Budget oft deutlich einfacher stemmen kannst als die Summen für eine komplette Hausanlage.

Gleichzeitig profitierst du von den vielen Vorteilen, die eine eigene Photovoltaik-Anlage dir bieten. Du machst dich unabhängiger von den stetig steigenden Strompreisen und leistest einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit.

Ein Balkonkraftwerk macht sich deshalb in vielen Fällen bezahlt, insbesondere dann, wenn dein Balkon optimale Voraussetzungen für die Erzeugung von Solarstrom bietet. Apropos:

Balkon-Solaranlage

Welche Voraussetzungen sollte ich erfüllen?

Du musst nur wenige Voraussetzungen erfüllen, um von einem Balkonkraftwerk profitieren zu können. Zunächst brauchst du selbstverständlich eine Fläche, um die Solarmodule zu montieren. Dazu eignet sich etwa die Außenseite deines Balkons. Es ist aber auch möglich, die Module auf der Balkonfläche selbst zu installieren.

Alternativ zu einem Balkon kannst du auch direkt die Fassade oder eine Terrasse für die Montage der Solarmodule nutzen.

Die Solarmodule sollten möglichst nach Süden ausgerichtet werden, damit sie den optimalen Ertrag leisten. Auch Osten und Westen sind jedoch möglich. Dazu gilt: Je senkrechter die Sonne auf die Solarzellen treffen kann, desto besser. Der optimale Winkel liegt in Deutschland zwischen 30 und 35 Grad.

Bevor du das Balkonkraftwerk installierst, solltest du unbedingt mit deinem Vermieter bzw. Der Eigentümergemeinschaft sprechen. Ist dein Haus beispielsweise denkmalgeschützt, kann dir das Anbringen von Solarmodulen an der Fassade untersagt werden. Allgemein ist es jedoch sehr schwer, dir die Installation einer Solaranlage komplett zu verbieten, denn der Wechsel auf erneuerbare Energien ist auch im Interesse des Gesetzgebers.

Außerdem solltest du einige technische Voraussetzungen erfüllen: Dein Stromzähler benötigt eine sogenannte Rücklaufsperre, damit er aufgrund des eingespeisten Stroms nicht rückwärtslaufen kann. Informiere dich im Zweifelsfall bei deinem Netzbetreiber, der auch für den Austausch des Zählers verantwortlich ist.

Darüber hinaus sollten deine Leitungen in der Wohnung gesichert sein, beispielsweise durch einen FI- bzw. RCD-Schalter, um Unfälle zu vermeiden. In den meisten modernen Häusern gehört dies zum Standard, bei älteren Wohnungen jedoch nicht.

Kontaktiere daher im Zweifelsfall einen Elektriker, um die Situation bei dir in der Wohnung feststellen zu lassen.

Balkonkraftwerk-Komplettset

Welches Balkonkraftwerk-Komplettset ist das richtige für mich?

Grundsätzlich sind sich die meisten Balkonkraftwerke sehr ähnlich, denn sie sind fast immer gleich aufgebaut. Unterschiede gibt es vor allem bei der Leistung und dem Wirkungsgrad. Beim Wirkungsgrad gilt ganz allgemein: Je höher, desto besser. Gute Systeme kommen hier auf über 97 %.

Hinsichtlich der Leistung gilt hingegen eine Einschränkung: Ist dein System leistungsstärker als die sogenannte Bagatellgrenze (derzeit 800 Watt), kann der bürokratische Aufwand für die Anmeldung steigen. Damit können die Vorteile einer höheren Leistung im schlimmsten Fall zunichtegemacht werden. Anlagen, die unter der Bagatellgrenze liegen und ohne Techniker angeschlossen werden können, werden auch als steckerfertig bezeichnet.

Muss ich mein Balkonkraftwerk anmelden?

Ja, du musst dein Balkonkraftwerk in jedem Fall ins Marktstammdatenregister eintragen. Diese Anmeldung ist kostenlos und eine Sache von Minuten.

Wenn du jedoch für die Netzeinspeisung vergütet werden möchtest, wird der Prozess um einiges komplexer, denn dann musst du im Prinzip dieselben Anforderungen erfüllen wie bei einer Eigenheimanlage. Unter anderem darf in diesem Fall nur ein im Installateurverzeichnis eingetragener Elektriker überhaupt den Anschluss an das Stromnetz durchführen.

In den meisten Fällen lohnt sich dieser zusätzliche Aufwand bei einem Balkonkraftwerk nicht, da du den größten Teil des erzeugten Stroms ohnehin selbst verbrauchen wirst und der Ertrag beispielsweise durch eine Einspeisevergütung angesichts der niedrigen Leistung gering ausfallen würde.

Mehr zum Thema PV-Anlage anmelden

Kann mein Balkonkraftwerk gefördert werden?

Für dein eigenes Balkonkraftwerk kannst du in vielen Fällen Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen.

Geht es um ein Balkonkraftwerk für deine Wohnung (im Kontrast zu einer gewerblich genutzten Immobilie), hast du sehr wahrscheinlich die Möglichkeit, die Nullsteuer für Photovoltaik-Anlagen in Anspruch zu nehmen.

In diesem Fall wird die Mehrwertsteuer mit 0 % berechnet, sodass du effektiv zum Nettopreis einkaufst!

Einige Länder und Kommunen bieten zusätzliche finanzielle Anreize, um die Investition in ein Balkonkraftwerk attraktiver zu machen. Informiere dich dafür im Zweifel bei der für dich zuständigen Behörde.

Weitere Fördermöglichkeiten auf Bundesebene kannst du hingegen nur in Anspruch nehmen, wenn du die die Einspeisung von Strom in das allgemeine Stromnetz planst. Dies würde jedoch das Ganze für dich deutlich komplizierter und damit einen der Hauptvorteile eines Balkonkraftwerks zunichtemachen.

Ob sich dies für dich lohnt, musst du im Einzelfall berechnen. In vielen Fällen zahlt es sich jedoch bei einem Balkonkraftwerk nicht aus.

Möchtest du alle Einzelheiten zu den Möglichkeiten erfahren, dann lies gerne unseren Artikel über Photovoltaik-Förderungen.

Balkonkraftwerke: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Ein Balkonkraftwerk lohnt sich in sehr vielen Fällen, da du mit eigens erzeugtem Solarstrom teuren Netzstrom einsparen kannst. Schon bei einem moderaten Stromverbrauch hat sich die Investition oft nach wenigen Jahren bereits amortisiert. Als Voraussetzung benötigst du einen Balkon, eine Terrasse oder eine Fassade mit Anbringmöglichkeit für Solarmodule. Diese sollten möglichst nach Süden ausgerichtet sein, wobei du auch nach Osten und Westen einen signifikanten Ertrag erzielen kannst.

Die genaue Ersparnis, die du mit einem Balkonkraftwerk erzielen kannst, hängt immer von der Leistung, den Gegebenheiten vor Ort und deinem Stromverbrauch ab. Als groben Anhaltspunkt kannst du jedoch bei einem Balkonkraftwerk mit einer Leistung von 600 Watt mit einer Ersparnis von 100 bis 200 Euro pro Jahr rechnen.

Die Installation eines Balkonkraftwerks ist sehr einfach: Zuerst verbindest du die Module mit dem Wechselrichter. Anschließend verbindest du diesen über ein Anschlusskabel mit dem Hausstromnetz, wobei wir empfehlen, dass du eine spezielle Anschlussteckdose (Wieland Steckdose) verwendest und der Stromkreislauf zusätzlich durch einen FI-Schalter gesichert ist. Dazu kannst du in manchen Fällen auch einen Stromspeicher mit dem Balkonkraftwerk verbinden, wenn dieses damit kompatibel ist. Tatsächlich ist dies jedoch nur in seltenen Fällen empfehlenswert, weil du den erzeugten Solarstrom bei einem üblichen Balkonkraftwerk mit 600 bzw. 800 W Leistung zumeist direkt verbrauchen kannst.

Der bestmögliche Ort für die Montage der Solarmodule richtet sich nach der Intensität der Sonneneinstrahlung. Je direkter die Module nach Süden ausgerichtet sind, desto besser. Auch ein Anstellwinkel von zwischen 30 und 35 Grad ist vorteilhaft, aber keine Voraussetzung. In Deutschland erreichst du auch bei Ausrichtungen nach Osten oder Westen häufig noch signifikante Erträge. Die Solarmodule selbst solltest du immer nach den Vorgaben in der Gebrauchsanleitung montieren lassen. Achte darauf, dass der Wechselrichter nicht zu weit weg von den Modulen ist. Je kürzer der Abstand, desto besser.

Ja, du musst ein Balkonkraftwerk in Deutschland immer anmelden. Für Balkonkraftwerke mit einer Leistung bis 800 Watt gilt jedoch ein stark vereinfachtes Verfahren mit deutlich weniger Bürokratieaufwand für dich. Du musst ein Balkonkraftwerk im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur anmelden, die Daten werden von dort dann automatisch an den Netzbetreiber übermittelt.

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