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Hybridwechselrichter

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So findest du deinen passenden Hybrid-Wechselrichter

Mit einem Hybridwechselrichter kannst du deinen erzeugten Solarstrom für den Haushalt nutzbar machen. Gleichzeitig hast du die Möglichkeit, direkt einen Stromspeicher anzuschließen, was deine Photovoltaik-Anlage in vielen Fällen deutlich rentabler macht.

Im Folgenden möchten wir dir dabei helfen, den passenden Hybrid-Wechselrichter für dich zu finden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wofür brauche ich einen Hybrid-Wechselrichter?
  2. Darum ist ein Hybrid-Wechselrichter oft die beste Wahl
  3. So findest du das passende Modell
  4. Kann ich meinen Hybridwechselrichter fördern lassen?
  5. Wo installiere ich meinen Hybrid-Wechselrichter?

Hybrid-Wechselrichter

Wofür brauche ich einen Hybrid-Wechselrichter?

Du benötigst einen Wechselrichter ganz allgemein, um den in Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln. Diesen Wechselstrom kannst du beispielsweise für Haushaltsgeräte nutzen oder in das allgemeine Stromnetz einspeisen.

Die Besonderheit eines Hybrid-Wechselrichters ist sein eingebauter Gleichstromausgang. An diesen kannst du direkt einen Stromspeicher anschließen, um erzeugten Solarstrom für die spätere Eigennutzung zwischenzuspeichern.

Aufgrund dieser Eigenschaften eignen sich Hybrid-Wechselrichter am besten für Photovoltaikanlagen in Eigenheimen. Es gibt jedoch auch spezielle Hybrid-Wechselrichter für Inselanlagen, die keine Möglichkeit zur Netzeinspeisung bieten.

Darum ist ein Hybrid-Wechselrichter oft die beste Wahl

Hybrid-Wechselrichter sind für die meisten Eigenheim-PV-Anlagen die rentabelste Lösung.

Mit einem Stromspeicher kannst du die Eigenverbrauchsquote deines erzeugten Solarstroms um bis zu 30 % erhöhen. Dabei gilt in vielen Fällen: Je mehr du von deinem eigenen Solarstrom verbrauchst, desto mehr rechnet sich Photovoltaik insgesamt für dich. Details kannst du in unserem Artikel Kosten einer Solaranlage nachlesen.

Von einem Stromspeicher kannst du also stark profitieren. Ein Hybrid-Wechselrichter gibt dir dabei die günstigste und effizienteste Möglichkeit, einen Stromspeicher in deine PV-Anlage zu integrieren.

Die Alternative ist, dir einen zusätzlichen Batteriewechselrichter anzuschaffen. Diese Lösung mit zwei getrennten Wechselrichtern ist jedoch teurer und ineffizienter. Sie ergibt nur Sinn, wenn du deine bestehende PV-Anlage ohne Hybridwechselrichter mit einem Stromspeicher nachrüsten möchtest.

Daher unser Tipp: Entscheide dich bei deiner Photovoltaik-Anlage direkt für einen Hybrid-Wechselrichter, denn er ist langfristig wahrscheinlich die wirtschaftlichste Option.

Zu den Hybrid-Wechselrichtern

So findest du das passende Modell

Beim Kauf eines Hybridwechselrichters solltest du einige Dinge beachten. Vor allem muss das Gerät zu den restlichen Komponenten deiner PV-Anlage passen.

Daher raten wir dir, dich für ein Photovoltaik-Komplettpaket zu entscheiden. Hier sind alle einzelnen Komponenten optimal aufeinander abgestimmt.

Idealerweise ist deine PV-Anlage als Ganzes außerdem auf deinen Stromverbrauch angepasst. Wir unterstützen dich bei der Suche nach dem passenden Komplettpaket mit unserem Solar-Konfigurator:

Zum Solar-Konfigurator

Falls du einen Hybridwechselrichter lieber einzeln kaufen möchtest, etwa weil du deine PV-Anlage nachrüstest, solltest du die folgenden Dinge beachten:

Die Leistung

Die Leistung deines Hybrid-Wechselrichters sollte sich unbedingt an der Gesamt-Peak-Leistung deiner Solarmodule orientieren. Dabei kannst du als Faustregel grob annehmen, dass dein Wechselrichter auf 90 bis 100 % der Peak-Leistung kommen sollte.

Kommen deine Solarmodule beispielsweise insgesamt auf 6 kWp, sollte dein Hybridwechselrichter zwischen 5,5 kW und 6 kW Leistung haben.

Zu wenig Leistung und die Effizienz deiner Anlage kann drastisch zurückgehen. Zu viel Leistung und du kaufst womöglich zu teuer ein.

Die Anzahl der Phasen

Auch bei der Anzahl der Phasen gilt: Am wichtigsten ist, dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Es sollten alle Teile entweder ein- oder dreiphasig sein.

Die Anzahl der Phasen hat Einfluss auf die Sicherheit, die Effizienz und die Ersatzstromfähigkeit, wobei dreiphasige Systeme in allen Punkten besser abschneiden. Mit einer dreiphasigen PV-Anlage kannst du außerdem alle drei Phasen deines Hauses mit Strom versorgen. Bei einer einphasigen musst du dich hingegen auf eine Phase beschränken wie beispielsweise einzelne Räume.

Je höher die Leistung deiner PV-Anlage, desto sinnvoller ist es in der Regel auf dreiphasige Komponenten zu setzen. Gesetzlich vorgeschrieben sind dreiphasige PV-Anlagen ab einer Leistung von 13,8 kW.

Der Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad eines Hybrid-Wechselrichters zeigt an, wie effizient er arbeitet. Je höher der Wirkungsgrad, desto weniger nutzbarer Strom geht bei der Transformation von Gleichstrom in Wechselstrom verloren.

Auf die Lebenszeit einer PV-Anlage gerechnet kann bereits ein sehr kleiner Unterschied beim Wirkungsgrad einen enormen Unterschied für die Wirtschaftlichkeit ausmachen. Ein guter Hybrid-Wechselrichter sollte dabei auf über 97 % Wirkungsgrad kommen.

Ersatzstromfähigkeit

Einige Hybridwechselrichter bieten die Möglichkeit, im Fall eines Stromausfalls den Haushalt ersatzweise mit dem Strom aus dem Stromspeicher zu versorgen. Sie werden als „ersatzstromfähig“ bezeichnet. Das Umschalten benötigt jedoch eine gewisse Zeit, in der Geräte nicht mit Strom versorgt werden. Üblicherweise wird diese Umschaltzeit in Millisekunden angegeben.

Soll das Umschalten von Netz- zu Batteriestrom nahtlos geschehen, etwa weil du empfindliche elektronische Geräte betreibst, benötigst du ein Gerät mit unterbrechungsfreier Stromversorgung, abgekürzt USV. Solche USV-Anlagen werden vorrangig in der Industrie, aber auch in Krankenhäusern oder Server-Räumen eingesetzt.

Hybridwechselrichter

Kann ich meinen Hybridwechselrichter fördern lassen?

In Deutschland kannst du dir Photovoltaik-Anlagen bzw. einzelne Komponenten – zu denen auch ein Hybridwechselrichter gehört – in vielen Fällen fördern lassen und damit erheblich sparen!

Alles zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten für Solaranlagen kannst du im verlinkten Artikel nachlesen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ist deine PV-Anlage zur Netzeinspeisung fähig, kannst du von einer Einspeisevergütung profizieren und hast zusätzlich in vielen Fällen Zugriff auf einen Kredit der KfW, der bis zu 100 % deiner Investition finanziert. Zusätzlich gibt es in vielen Regionen lokale Förderprogramme.
  • Ist dein Hybrid-Wechselrichter für dein Wohnhaus bzw. deine Wohnung bestimmt, kannst du dir in den meisten Fällen die Mehrwertsteuer beim Kauf komplett sparen. Erfahre mehr dazu auf der Seite zum Nullsteuersatz.

Wo installiere ich meinen Hybrid-Wechselrichter?

Du solltest stromführende Kabel für Gleichstrom in deiner Photovoltaik-Anlage so kurz wie möglich halten, um Leitungsverluste zu minimieren. Das bedeutet, sowohl die Entfernungen zwischen Solarmodulen und Hybridwechselrichter als auch zwischen Hybridwechselrichter und Stromspeicher sollte so kurz wie möglich sein.

In Häusern bietet sich daher ein Raum in Dachnähe an. Er sollte jedoch – auch im Sommer – kühl und trocken sein. Ein solcher Raum ist gleichzeitig optimal für einen Stromspeicher.

Darüber hinaus benötigst du eine Wand, die das Gewicht des Wechselrichters (und eventuell des Stromspeichers) tragen kann.

Erfüllt dein Dachboden diese Kriterien, ist er aufgrund der Nähe zu den Solarmodulen der optimale Ort. Lass dich bei der Wahl des geeigneten Aufstellungsortes im Zweifelsfall von einem Solarteur beraten.

Den Anschluss an das allgemeine Stromnetz darf nur ein im Installateurverzeichnis eingetragener Elektriker übernehmen. Mehr erfährst du im Artikel „Wer darf Photovoltaik installieren?“.

Zu den Hybrid-Wechselrichtern

Hybridwechselrichter: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Ein Hybridwechselrichter übernimmt einerseits die Aufgabe eines Netzwechselrichters, indem er den erzeugten Solarstrom aus den Solarmodulen in Wechselstrom umwandelt und anschließend in den Stromkreislauf deines Hauses bzw. das allgemeine Stromnetz einspeist.
Gleichzeitig besitzt er jedoch auch einen Gleichstromausgang für einen Stromspeicher. Diese Lösung ist für Anlagen mit Stromspeicher oft die günstigste und effizienteste.

Der Hauptvorteil eines Hybridwechselrichters ist, dass du einen Stromspeicher sehr einfach in deine PV-Anlage eingliedern kannst. Du benötigst bis auf Kabel keine weiteren Komponenten. Ohne Hybridwechselrichter würdest du zusätzlich zum Netzwechselrichter einen dedizierten Batteriewechselrichter benötigen, der obendrein weniger effizient arbeitet.

Ein Hybridwechselrichter ist immer sinnvoll, wenn du einen Stromspeicher in deine PV-Anlage einbinden möchtest. Auch dann, wenn du bereits weißt, dass du diesen mit großer Sicherheit zu einem späteren Zeitraum nachrüsten möchtest.

Ja, du kannst einen Hybridwechselrichter auch ohne angeschlossenen Solarspeicher betreiben. Ein Stromspeicher ist also optional, aber sehr einfach nachrüstbar.

Ob ein Hybridwechselrichter schwarzstartfähig ist, erfährst du im Datenblatt bzw. in der Produktbeschreibung des jeweiligen Modells.